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Hotel-Nachwuchspreis 2017 geht an Christine Schöner

12. April 2017 von Jobs und Karriere
Deutscher Hotelnachwuchs-Preis 2017

(Quelle: www.hotelnachwuchspreis.de)

Hotel-Nachwuchspreis 2017: Christine Schöner ist die Gewinnerin

 

Deutscher Hotelnachwuchs-Preis 2017

Die Gewinnerin Christine Schöner
Fotograf: AHGZ/HDV – Tobias Schwerdt, Wiesenbach

Der Deutsche Hotelnachwuchs-Preis 2017 geht an Christine Schöner. Die 29-jährige Empfangsleiterin des 25hours Hotel Hafencity & Altes Hafenamt in Hamburg überzeugte mit ihrem Werdegang und ihrem Führungsverständnis und wurde dafür mit dem Deutschen Hotelnachwuchs-Preis 2017 geehrt. Die AHGZ – Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (dfv Mediengruppe) und die Hoteldirektoren-vereinigung (HDV) zeichnen alljährlich die besten jungen Führungskräfte in der Hotellerie aus, die bereits außergewöhnliche Leistungen vollbracht haben und ein vorbildliches Führungsverhalten vorweisen.

Der Endausscheid der insgesamt drei Finalisten fand anlässlich der HDV-Frühjahrstagung am 8. April im Best Western Palatin Kongresshotel in Wiesloch statt. Schöner konnte sich gegen Marcel Oms, Souschef aus dem Berliner Hotel Palace, und Mirjam Felisoni, Prokuristin und F&B-Managerin aus dem Hotel Öschberghof in Donaueschingen, durchsetzen. Während des Gala-Abends mussten sich die drei Kandidaten vor den anwesenden Hoteldirektoren bei einer Fragerunde und mit einem Kurzreferat bewähren. Schöner kann sich nun als Gewinnerin auf den Hauptpreis, einen Sommerkurs an der Cornell-University/USA, inklusive Flug und Übernachtungen sowie eine beitragsfreie HDV-Mitgliedschaft für ein Jahr, freuen. Die beiden anderen Finalisten werden mit Sommerkursen an der Ecole Hôtelière in Lausanne bedacht.

Die Jury, die im Vorfeld des Wettbewerbs die drei Finalisten nominierte, war von Christine Schöner beeindruckt. „Hier treffen klassische Werte auf die lässige 25hours-Attitüde. Sie hat einen großen Erfahrungsschatz, ist durchsetzungsstark und wandlungsfähig. Christine Schöner steht für eine neue Generation von Führungskräften und hat auf der Bühne überzeugt“, sagte der Juryvorsitzende und AHGZ-Chefredakteur Rolf Westermann.

Durch ihre Neugier, Abenteuerlust, Begeisterungsfähigkeit und Offenheit ist Christine Schöner quasi zwangsläufig in der Hotellerie gelandet. Sie absolvierte klassisch eine Hotelfach-Ausbildung im Hilton Bonn samt Leonardo da Vinci-Stipendium im Hilton Amsterdam. Es folgte ein Management-Traineeship auf Bali. Nach zwei Jahren wechselte sie in ein Luxushotel auf Phuket, Thailand. Zurück in Deutschland machte sie im Park Hyatt in Hamburg als Schichtleiterin im Empfang fest und stieg bald zum Assistant Night Manager auf. Immer auf der Suche nach neuen Herausforderungen wechselte sie nach zwei Jahren zur Kaffeehaus-Kette Campus Suite als Filialleiterin, bevor sie schließlich 2014 im 25hours Hotel Hafencity & Altes Hafenamt in Hamburg als stellvertretende Empfangschefin begann. „Im 25hours fühle ich mich angekommen“, so die junge Managerin, die nun die Empfangsleitung innehat.

Deutscher Hotelnachwuchs-Preis 2017

Mirjam Felisoni, Christine Schöner und Marcel Oms
(Quelle: www.hotelnachwuchspreis.de/galerie)

Marcel Oms, der Zweitplatzierte im Wettbewerb um den Deutschen Hotel-Nachwuchspreis, verweist ebenfalls auf einen beeindruckenden Lebenslauf. „Neben seinem kontinuierlichen und abwechslungsreichen Karriereweg ist er sozial engagiert und übt bezüglich der Auszubildenden eine Vorbildfunktion aus“, erklärt Westermann die Wahl Oms ins Finale. Der 30-jährige Souschef Catering & Bankett arbeitete sich vom Schülerpraktikanten im Kempinski Bristol Berlin schnell über unterschiedliche Positionen hoch bis hin zur Souschef-Position als Mannschaftskoch beim 1. FC Union Berlin. Zu seinen Stationen gehörten der Spandauer Johannesstift, die Hilton Hotels in Berlin und Zürich sowie das Refugium am Gendarmenmarkt und die MS Hanseatic. Heute gibt der 30-Jährige nebenbei Kochkurse bei „Biolüske“, einem Bioladen und Kochstudio in Berlin-Lichterfelde und leitet Schulungen für Auszubildende.

Mirjam Felisoni aus dem Hotel Öschberghof in Donaueschingen stand genauso verdient im Finale um den Nachwuchs-Preis. „Bei ihr fallen vor allem ihr begeisterndes Engagement, ihre Zielstrebigkeit und ihre aktive Weiterbildung auf“, erklärt Westermann Felisonis Nominierung. Die gelernte Hotelfachfrau begann ihre Karriere vor sechs Jahren im Öschberghof zunächst als Servicemitarbeiterin. Bereits nach einem Jahr wurde sie zur stellvertretenden Restaurantleiterin befördert. Im Januar 2016 wurden ihr gleich zwei Posten übertragen: Die 28-Jährige ist seitdem F&B-Managerin und Prokuristin. Gemeinsam mit Hoteldirektor Alexander Aisenbrey und zwei weiteren Prokuristen zeichnet sie um das gesamte Aufgabenspektrum, das der Hotelbetrieb mit sich bringt, verantwortlich. Derzeit absolviert Felisoni eine Trainerausbildung, um die Mitarbeiter an der hoteleigenen Schulungsakademie, selbst unterrichten zu können.

Der Deutsche Hotelnachwuchs-Preis wird unterstützt von J.J. Darboven, Meiko, Oracle Hospitality, Progros und Servitex. Detaillierte Informationen zum Wettbewerb und zu den Finalisten finden sich unter www.hotelnachwuchspreis.de.

 

 

Text und Bilder von Deutscher Hotelnachwuchs-Preis (http://www.hotelnachwuchspreis.de/verleihung)

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