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“Was zeichnet ein gutes Restaurant aus?”

30. Januar 2019 von News aus der Gastronomie

(Pregas)

Was macht ein gutes Restaurant aus?

 

Wer an gute Restaurants denkt, dem fallen meist ausgefallene Mehrgänge-Menüs, luxuriöse Lokale und eine eigene Bedienung ein. Unbezahlbar natürlich und ganz weit weg. Solche gehobenen Restaurants gibt es natürlich, aber es geht auch anders. Nicht jedes Restaurant muss teuer sein, um gut bewertet zu werden und feine Kost zu servieren. Zudem sind auch Geschmäcker sehr unterschiedlich. Wer gerne einen vollen Teller vor sich sehen möchte, für den wird das Luxusrestaurant vielleicht nicht die erste Wahl sein. Aber was macht ein gutes Restaurant eigentlich aus und wie erkannt man es?

Weniger ist mehr…

Das gilt zumindest, was die Küchenausstattung angeht. Viele Restaurants machen den Fehler, sich mit zu vielen Geräten einzudecken, die man vielleicht gar nicht braucht. Geschweige denn von experimentellen Gerätschaften, wie man sie in extrem teuren Lokalen finden kann. Gutes Essen kann man auch mit wenigen Geräten zubereiten. Solche Geräte können Restaurants, aber auch Hotels und Imbisse auf Gastprodo finden. Ob Herd, Kühlregal, Ofen oder Pfannen, man findet einfach alles, was des Kochs Herz begehrt. Vor allem bemerkt man eines: keine übertriebenen Preise. An den Küchengeräten liegt das gute Essen wohl nicht.

Erfahrung und Expertise

Was so viele Nobelrestaurants teuer macht, ist die Lage und der Anspruch des Restaurants. Klar, dass ein Restaurant an der Champs-Elysees sehr teuer ist, denn die Miete ist nicht gerade klein. Das Essen ist meist wegen der sehr exotischen Zutaten so teuer. Zudem sind die Köche sehr erfahren und nicht selten gibt es in solchen Restaurants Starköche auch , deren Name allein schon den Kunden ihr Geld wert ist. Auslandserfahrungen, Expertise und Einfallsreichtum der Köche können ein Restaurant sehr weit bringen, bis hin zum Michelin-Stern. Zwischen einem und drei Michelin-Sternen kann ein Restaurant erhalten. Doch ein solcher Stern muss noch nicht viel heißen. Auch, wer keinen Stern hat, kann in dieser Liga mitspielen.

Der Gast an erster Stelle

Omotenashi – die japanische Gastfreundschaft – ist in Japan auch noch heute ein zentraler Pfeiler in der Bewirtschaftung von Gästen und in der Unterbringung von Reisenden. Tief verwurzelt in der japanischen Kultur findet man Omotenashi selbst in einfachen Imbissen wieder. Es verwundert daher nicht, dass viele Restaurants aus einem tiefen Ehrgefühl für ihre Stammgäste am liebsten auf die Michelin-Sterne verzichten würden, aus Angst vor zu vielen Neukunden. Aber egal wer kommt, der Kunde muss zufrieden sein und der Gastgeber muss wissen, was der Gast will, auch wortlos. So sieht es Omotenashi vor. Davon könnten sich einige Lokale hierzulande durchaus eine Scheibe abschneiden.

Unbekannt und doch Weltklasse

Auf Reisen quer durch das Land kommt man oft an unscheinbaren Restaurants und Lokalen vorbei, die auf einer Karte gerade so vermerkt sind. Von außen unspektakulär, bieten solche Restaurants oft hervorragende, sättigende Hausmannskost an. Zu kleinem Preis und ohne Schnickschnack. Solche Lokale haben es nicht nötig Werbung zu machen oder Aktionen mit Tiefstpreisen. Mundpropaganda ist es, was diese Lokale am Leben hält. Wer also nach einem Geheimtipp sucht, sollte im Hotel nachfragen oder jemanden, der vor Ort lebt. Solche Geheimtipps gibt es in fast jeder Stadt. Gute Kost gibt es also nicht nur im Nobelschuppen.

Feine unscheinbare Restaurants gibt es besonders oft in Frankreich, dem Land der feinen Cuisine, dem Mekka der Kochkunst. Nicht umsonst ist die französische Küche zum Weltkulturerbe ernannt worden. Wer also gerade in Frankreich ist, sollte eines der vielen lokale besuchen, die neben feinen Menüs, auch rustikale Hausmannskost anbieten können. Teuer muss das auch in Frankreich nicht unbedingt sein. Wie man sieht stehen sich feines Essen und günstige Preise nicht im Wege.

Image (adapted) by Pixabay

 

Pressemitteilung und Beitragsbild von PREGAS

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